LVM Cup: „Eine Finalveranstaltung muss sein.“

(Kiel) Die weltweite Corona-Pandemie hat sowohl den Pferde- als auch Turniersport in der ganzen Bundesrepublik an vielen Monaten fast zum Stillstand gebracht. Selbstverständlich war und ist auch Schleswig-Holstein von zahlreichen Veranstaltungsabsagen und Terminverschiebungen betroffen.  Als im Frühsommer 2020 eine Entspannung der Situation eintrat,  konnte der LVM Cup – die beliebte Nachwuchsserie für Junioren der Leistungsklassen 4 und 5 – wenigstens an fünf von geplanten acht Etappen ausgetragen werden. Auf das gefeierte Finale im Oktober beim Turnier SHS Holstein International in den Holstenhallen von Neumünster mussten die qualifizierten Teilnehmer jedoch leider verzichten.

 

Die beiden verantwortlichen Organisatoren, Johanna Marheineke, Referentin für Landwirtschaft und Pferdezucht und -sport bei der LVM Versicherung, und Peter G. Rathmann, Gesellschafter des RathmannVerlags, waren sich jedoch beide einig: „Die Teilnehmer haben auf den Qualifikationsstandorten hervorragende Leistungen gezeigt und mussten in der vergangenen Saison auf so vieles rund um den Sport verzichten, sodass wir uns entschlossen haben, auf jeden Fall ein Finale des LVM Cups durchzuführen.“ Da die aktuelle Corona-Situation die Planungssicherheit jedoch erheblich erschwert, mussten sie von einer bereits festgelegten Veranstaltung wieder Abstand nehmen. Fest steht jedoch: Für den Serienabschluss soll ein würdiger Rahmen gefunden und geschaffen werden.

 

Nun ist man mit den Veranstaltern des Reit- und Traberclubs Ditmarsia e. V. Heide im Gespräch, die im April an zwei Wochenenden jeweils ein großes Spring- beziehungsweise Dressurturnier mit Prüfungen bis zur schweren Klasse ausgeschrieben haben, in die man die beiden Finals bestens integrieren könnte (Turnier Springen: 10. bis 11. April 2021, Turnier Dressur: 17. bis 18. April 2021).  Auf den fünf LVM-Etappen haben sich die vier besten Athleten im Springen (Stilspringprüfung der Klasse L) und die an Stelle eins und zwei Platzierten in der Dressur (Dressurprüfung der Klasse L) für den sportlichen Höhepunkt qualifiziert. Durch einige Nachrücker wurden insgesamt16 Finalplätze in der Dressur und 33 im Springen geschaffen.

 

„Uns ist klar, dass wir den Teilnehmern gegenüber im Moment noch keine verbindliche Aussage bezüglich des Finals des LVM Cups Schleswig-Holstein formulieren können. Sobald dies möglich ist, werden wir es tun. Wir müssen uns weiter an die behördlichen Auflagen zur Eindämmung der Pandemie halten. Aber wir werden nicht mit unseren Planungen und unserem Engagement für den Reitsport und die Nachwuchsförderung aufhören. Wie es auch immer aussehen wird: Ein Finale der Serie muss sein“, so Peter G. Rathmann.